I’ve made a font… kind of…

Wie kommt jemand mit relativ beschränktem Talent in gestalterischen Dingen dazu, einen Font zu basteln? Naja… “Font” wäre etwas übertrieben… Eigentlich hat mich ja nur genervt, dass Font Awesome kein RSS-Icon hat… und nach einer kleinen Internet Recherche hat sich herausgestellt, dass das Icon-Font erstellen gar nicht so schwer ist:

Also hab ich noch weitere Icons gesammelt (nur das RSS-Icon wäre etwas langweilig gewesen ;) ), sie mit Inkscape entsprechend bearbeitet und irgendwie ist daraus überaschenderweise wirklich so ne Art Font entstanden :)

Ich präsentiere die OpenWeb Icons:

OpenWeb Icons (a font)

(weil ich nur OpenWeb kann ;) )

Eine Liste mit allen Icons, wie man sie benutzt und was sie bedeuten, findet man bei Github: http://pfefferle.github.com/openwebicons/

Falls ihr Kritik oder Anregungen habt, dann immer raus damit! …vielleicht fällt dem Ein oder Anderen ja auch noch ein Icon ein, welches ich bisher vergessen habe.

SCREENGUIDE

SCREENGUIDE Logo

Neuer Name, neues Layout, den Fokus nicht mehr so streng auf Webstandards aber immer noch mit “Pfefferles OpenWeb:)

Seit dem 16.03. heißt das Webstandards-Magazin offiziell SCREENGUIDE und ist in allen Bahnhofs- oder Flughafen-Buchhandlung erhältlich.

In meiner Kolumne geht es diesmal um den Wandel im OpenWeb:

Das OpenWeb hat keine Zukunft! Die proprietären Systeme von Twitter und Facebook haben sich durchgesetzt und die goldenen Zeiten von RSS sind vorbei. So sieht es zumindest Robert Scoble. Der kampf für ein OpenWeb und DataPortability von 2008 scheint verloren und viele der Revoltierenden arbeiten heute sogar für das damalige Feindbild Facebook.

Kaufen! Danke!

The Long-Term Failure of OpenWeb

Ich habe mich letzte Woche ein wenig mit Carsten über das “scheitern” des OpenWebs unterhalten… wen es interessiert und wer mit diskutieren will, sollte am besten bei Marcel vorbei schauen, der hat den Dialog schön zusammengefasst und um ein paar eigene Gedanken erweitert.

Marcels Fazit:

Neben dem Chaos, das das Einbinden offener Standards, oder Möchte-gern-Standards für Entwickler unattraktiv macht, gibt es noch ein weiteres Problem, dem sich das Open Web, das dezentrale Web, gegenüber sieht: Die Protagonisten, also die Fürsprecher und die, welche die Grundlagen entwerfen und weiter entwickeln, haben es bis dato versäumt, einen effektiven Hebel zu erschaffen, um Anreize für alle Seiten zu generieren, die dann zu den virtuosen selbstverstärkenden Effekten führen.

Die im Gespräch angemerkte Kurzlebigkeit der Standards ist das Gegenteil eines effektiven Hebels: Sie treibt die notwendige Entwicklerseite frustriert weg.

Ich bin im übrigen mittlerweile fast der Meinung, dass jede signifikante Weiterentwicklung von Webstandards von Unternehmen wie Google und Facebook kommen wird und muss. Denn in deren Produkten steckt der Hebel schon drin. Das bringt uns allerdings wieder zurück zu den Argumenten von Bradbury zur Abhängigkeit bei Web-APIs.

Obwohl ich das immer noch nicht so richtig wahr haben will hat Marcel mit seiner Aussage wohl den Nagel auf den Kopf getroffen. Ein aktuelles Beispiel: Schema.org! Ich beschäftige mich seit mehr als 5 Jahren mit Microformats und RDFa… für mich ist Schema.org einfach nur ignorant!
Für die meisten Webentwickler ist Schema.org aber der erste Berührungspunkt mit Websemantiken, wieso sich also weiter mit Altlasten herumplagen. Google, Microsoft und Yahoo! einigen sich auf Schema.org… ein simples Format und ein valider Usecase. Damit wird Schema.org zum neuen defacto Standard ohne je den Anspruch darauf erhoben zu haben:

schema.org is not a formal standards body. schema.org is simply a site where we document the schemas that three major search engines will support.

Der Punkt ist: Was bringens uns “Standards” von W3C und IETF wenn sie niemand unterstützt. Wir brauchen Formate die ein Bedürfnis decken und von der breiten Masse akzeptiert werden… ob man sie jetzt “Standard” nennt oder nicht!

(Um dieses Thema geht es übrigens auch in meiner Kolumne im nächsten Webstandards Magazin.)

The Indie Web: Who owns your identity?

Dawn Foster schreibt auf Gigaom über die Indie Web-Bewegung:

The Indie Web movement is primarily about ownership and control over your identity. The difficulty is that many of the tools that we need to achieve the complete vision of data ownership just don’t exist yet, or they exist, but not in a way that is accessible to most people. During IndieWebCamp, we focused on discussing these current issues and starting to build some of the tools necessary to make the Indie Web a reality for regular people.

Pfefferles OpenWeb: Microformats V2

Pfefferles OpenWeb: Microformats V2

Seit Freitag gibt es wieder eine neue Ausgabe des Webstandard-Magazins, mit dem Fokus auf Communities.

…als hätte ich es gerochen, passt das Thema meiner Kolumne recht gut zu den aktuellen Diskussionen um Microformats, Microdata, RDFa und schema.org. Noch genauer: Es geht um die Zukunft der Microformtats.

Dieses Jahr feierten die Microformats ihren 8. Geburtstag. In diesen 8 Jahren haben sich mehr als zwei Milliarden hCards im Yahoo! Index angesammelt und die Mikroformate dominieren mit 94% Googles rich snippets (im Verhältnis zu RDFa und Microdata). Trotz allem sind Microformats eine Übergangslösung und es wird Zeit für einen richtigen Standard!

Wie sieht die Zukunft der Microformats aus, was ist ist geplant, machen Microformats neben Microdata und RDFa überhaupt noch Sinn usw.

Also los… kaufen! Zack, zack!

OpenWebPodcast: 1 Jahr und 20 Folgen

OpenWebPodcastHappy Birthday OpenWebPodcast!

Vor etwas mehr als einem Jahr kam Sebastian auf mich zu ob ich nicht Lust hätte, mit Christian und ihm einen OpenWebPodcast zu starten und vor genau einem Jahr ging der “Pilot” online. Seit dem sind genau 20 Folgen über die verschiedensten OpenWeb-Technologien, von APML bis XRD, entstanden.

Es hat mir bisher sehr viel Spaß gemacht und ich freu’ mich auf das nächste Jahr und die nächsten 20 Folgen.

Die bisherigen Folgen im Überblick:

Endlich mal eine Möglichkeit über den ganzen technischen “Kruscht” zu reden den man den lieben langen Tag so macht :) .

Vielen Dank auch nochmal an Christian, der uns das ganze Equipment zur Verfügung stellt (mit dem wir uns fast mit dem Tagesschau-Studio messen können)!

Pfefferles OpenWeb

Kolumne: Pfefferles OpenWeb

Da Webstandards-Würze etwas missverständlich war, heißt meine Kolumne im Webstandards-Magazin (seit Freitag im Bahnhofs- und Flughafenbuchhandel erhältlich) jetzt “Pfefferles OpenWeb”!

…fast so wohlklingend wie Sophies Welt, oder? ;)

Falls ihr Anregungen oder Kritik habt könnt ihr mir gerne hier oder über Twitter schreiben, der Hashtag ist: #wsm0309-84

Viel Spaß beim lesen!