Frohes neues Jahr euch allen
Meine (Blog-) Vorsätze für 2009:
- Ich will wieder etwas mehr über Microformats (oder das lowercase semantic web im Allgemeinen) bloggen
- Ich will mich wieder etwas mehr mit Attention Daten befassen (Ich habe z.B. auch das APML WordPress Plugin überarbeitet und arbeite gerade an einem zweiten Plugin namens NoisePress… lasst euch überraschen)
- Ein neues notizblog-Theme auf Basis von Sandbox basteln (aber das hab ich schon ne Weile vor…)
- …und natürlich fleißig podcasten
Ansonsten geht es natürlich weiterhin um das Open Web bzw. den Open Stack bzw. DataPortability!
Übrigens… falls ihr der Meinung seid, OpenID müsse ein fester Bestandteil von WordPress werden, solltet ihr schleunigst beim neuen WordPress Feature Ranking teilnehmen!

Sebastian, Christian und ich wünschen euch natürlich frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr… Feiert schön! Damit euch während den Feiertagen nicht so langweilig wird, gibt’s diesmal eine etwas längere Weihnachtsfolge in der wir versuchen einen kleinen Open Web Jahresrückblick bzw. Ausblick zu geben.
Viel Spaß beim hören und bis nächstes Jahr
Weitere Links zur Sendung gibt’s wie immer im Wiki!
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Schönes Zitat von Chris Saad aus The data portability Landscape - An update:
Closed platforms are like ice cubes in a glass of water. They will float for a while. They will change the temperature of the liquid beneath. Ultimately, however, the ice cube must eventually melt into the wider web.

In der 8. Episode des Open Web Podcasts dreht sich alles um die News der letzten Woche: Facebook Connect, Google Friend Connect, MySpaceID und mögliche Alternativen wie z.B. OpenID und der Open Stack.
Weitere Links zur Sendung gibt’s wie immer im Wiki!
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Seit dem Start von Facebook Connect wurde das proprietäre System immer wieder mit OpenID verglichen. Dass OpenID im direkten Vergleich den kürzeren zieht ist klar, immerhin handelt es sich bei dem offenen Standard “nur” um ein Single-Sign-On System und nicht, wie bei Facebook Connect, um ein umfassende Komplettlösung.
Wie Marc Canter schon vor einigen Tagen bemerkt hat sollte OpenID eher als ein kleines Teil des “Identity Puzzles“ ansehen:
…that OpenID is NOT a full solution - it is an important piece of the identity puzzle … but OpenID can - actually solve all these issues - by embracing other complementary technologies (like oAuth, OpenSocial, Portable Contacts, microformats, FOAF and RSS/Atom) to create a wrapper solution oriented approach - focused on simplifying the the whole ID conundrum for end-users. Barriers of entry, usability issues and confusing messages can all be solved by OpenID positioning itself as a single point-of-contact solution.
Warum aber so viele kleine Standards und nicht einfach OpenID zum Open Connect aufblasen?
OpenID in seiner jetzigen Form hält den Open Stack dezentral und macht die Komponenten austauschbar:
- Jeder der oben genannten Standards ist sowohl alleine als auch in Kombination nutzbar, was den Entwicklungsaufwand für Spezialfälle vereinfacht. Braucht eine Community eine Single-Sign-On Lösung, ist auch nur ein OpenID in seiner jetzigen (unaufgeblasenen) Form nötig. Steigen nachträglich die Anforderungen, kann der Stack beliebig erweitert werden.
- Bestehende Informationen können (wenn eine entsprechende Schnittstelle besteht) wiederverwendet werden und müssen nicht alle über ein System bereitgestellt werden, der OpenID Provider muss nur wissen wo diese Informationen zu finden sind. (Ein schönes Beispiel für ein solches dezentrales System ist die OpenID + PortableContacts Beispiel-Implementierung von JanRain)
- Die Komponenten des Open Stack sind beliebig austauschbar. Es ist prinzipiell egal ob man den Sozialen Graphen über XFN, FoaF oder Portable Contacts importiert oder alle Varianten unterstützt.
Das vorgestern angekündigte MySpaceID (aka Data Availability) scheint ein erster Schritt in Richtung Open Stack zu sein und auch Googles Friend Connect ist auf einem guten Weg. Es gibt sicherlich noch einiges zu tun um die Bausteine etwas besser miteinander zu verbinden (z.B. OpenID und OAuth zu kombinieren) aber ich bin weiterhin optimistisch und glaube dass sich der offene und dezentrale Ansatz durchsetzen wird.
Yahoo! hat den SearchMonkey jetzt auch in ihren Suchdienst BOSS (Build your Own Search Service) integriert.
Einfach die entsprechende SearchMonkey - Konstante als {query} übergeben (eine Liste von Konstanten findet ihr hier):
http://boss.yahooapis.com/ysearch/web/v1/{query}?appid={youBOSSappid}
http://boss.yahooapis.com/ysearch/web/v1/searchmonkeyid:com.yahoo.page.uf.hcard?appid={youBOSSappid}
oder mit normalen Suchbegriffen kombinieren (alle hCards von Mr. T):
http://boss.yahooapis.com/ysearch/web/v1/searchmonkeyid:com.yahoo.page.uf.hcard+mr.t?appid={youBOSSappid}
:(|)
Jetzt wo MySpace sein Data Availability - Projekt in MySpaceID umbenannt hat ist der Name OpenID vielleicht doch gar nicht so doof…
Ob Connect oder ID (oder sonst wie), die Funktionsweise von OpenID wird durch eine Umbenennung sicherlich nicht einfacher oder besser!
…wer nicht weiß auf was ich hier anspiele sollte sich meinen Post über “Promote the utility, not the technology” einmal durchlesen.
Der SearchMonkey unterstützt ab sofort drei neue (Mikro)Formate: adr, geo und tag. Außerdem wurde für alle lowercase semantiken ein neuer Namespace eingeführt.
Aus searchmonkeyid:com.yahoo.uf.hcard wird searchmonkeyid:com.yahoo.page.uf.hcard.
Wahrscheinlich um sie von höherwertigen XML-Formaten wie z.B. Atom oder RDF abzugrenzen.
Die neue Liste aller unterstützten Formate:
Viel spaß beim suchen :(|)
(via)

Diesmal über OpenSocial in all seinen Facetten (Widgets oder RESTFul API).
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