Googles Social Search

Bei der Recherche für meinen Webmontag-Vortrag (der übrigens morgen in Mannheim statt findet) hab ich entdeckt dass Googles Social Search schon weiter ist als ich dachte. Dreh und Angelpunkt der sozialen Suche wird das Google Profil sein.

Die Webseiten der relevanten Kontakte werden über die Links auf der Profilseite (via XFN oder FoaF) ermittelt. So schließt sich dann auch der Kreis und sowohl die Google Profilseite als auch die Social Graph API passen wieder ins Bild.

Googles Social Search - Overview

Über die Social Search kann man entweder die Seiten aller Freunde oder auch nur bestimmte Profile durchsuchen.

Googles Social Search - Profile

Vielleicht lässt sich so ja auch erklären warum der Suchmaschinen-Riese in letzter Zeit diverse Internetgrößen anwarb um ein “Social Web Team” aufzubauen.

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DataLiberation – Google propagiert “data portability”

DataLiberation

DataLiberation ist ein Projekt von Google um die eigenen Nutzer darüber zu informieren, wie sie ihre Daten in Google-Produkte hinein und aus Google-Produkten wieder heraus bekommen:

Users should be able to control the data they store in
any of Google’s products. Our team’s goal is to
make it easier for them to move data in and out.

Vorerst beinhaltet DataLiberation.org nur hauseigene Dienste, das soll sich, laut TAZ, aber demnächst ändern:

Mit der “Data Liberation Front” bietet Google Schnittstellen zum Austausch von Nutzerdaten – im ersten Schritt zwischen Google-Diensten, in Zukunft auch für Facebook und Co.

Vielleicht schafft Google mit DataLiberation ja das, woran DataPortability bisher gescheitert ist:

Data portability is the ability for people to reuse their data across interoperable applications. The DataPortability Project works to advance this vision by identifying, contextualizing and promoting efforts in the space.

In diesem Sinne also, fröhliches connecten, controlen, sharen und remixen.

via netzwertig

(vielleicht bauen Markus oder Marcel im nächsten Linkwertig ja mal IDs in die einzelnen Überschriften, damit man die Abschnitte direkt verlinken kann ;) )

Social Graph API mit hCard Support?

Ich bin durch Zufall mal wieder auf der SG-API Seite gelandet und war wirklich positiv überrascht dass die API noch stetig weiterentwickelt wird. Besonders spannend finde ich die Integration zweier hCard-Attribute: fn und photo.

{
 "http://example-bob.livejournal.com/": {
  "attributes": {
   "atom": "http://example-bob.livejournal.com/data/atom",
   "foaf": "http://example-bob.livejournal.com/data/foaf",
   "rss": "http://example-bob.livejournal.com/data/rss",
   "fn": "Mr. Example Bob",
   "photo": "http://p-userpic.livejournal.com/example-bob",
   "url": "http://example-bob.livejournal.com/",
   "profile": "http://example-bob.livejournal.com/profile"
  }
 }
}

Ich denke nicht, dass Google die hCard vollständig in den Sozialen Graphen integrieren wird, aber es zeigt sehr schön, dass der Google-Index über alle notwendigen Informationen verfügt und die Integration von Microformats in die klassische Google Suche (à la SearchMonkey) vielleicht doch nicht ganz abwegig ist.

Um richtig coole Dinge damit anstellen zu können fehlen mir persönlich jetzt noch zwei weitere hCard-Attribute und zwar nickname und email… aber man will ja nicht undankbar sein :)

Open Web Podcast: Connect, Connect, Connect

open-web-podcast.png

In der 8. Episode des Open Web Podcasts dreht sich alles um die News der letzten Woche: Facebook Connect, Google Friend Connect, MySpaceID und mögliche Alternativen wie z.B. OpenID und der Open Stack.

Weitere Links zur Sendung gibt’s wie immer im Wiki!

Den Podcast abonnieren:

haudio

Promote the utility, not the technology

Christian Scholz macht sich in seinem Artikel “The OpenID Branding problem” Gedanken darüber wie man dem normalen User OpenID näher bringen könnte (und ich Stimme ihm auch bei vielen Punkten zu (der ID-Selector ist wirklich sehr überladen)).

Aber ist es wirklich wichtig am Branding “OpenID” zu arbeiten? Yahoo hat in seiner OpenID Usability Studie einen Satz, der das Problem (meiner Meinung nach) ziemlich gut trifft:

“Promote the utility, not the technology”

Als Google seine OpenID Implementierung veröffentlicht hat wurden viele Stimmen laut, Google würde OpenID nur für seine Zwecke “missbrauchen”… Aber ist das nicht genau der Schritt den OpenID gehen muss? Weg von der Technik und dem Branding, hin zur Funktionalität und dem Anbieter. Facebook Connect ist doch nur so erfolgreich (wobei wir das ja noch gar nicht wissen) weil ein normaler Internet-Nutzer den Login wieder erkennt (E-Mail Adresse und Passwort) und versteht… bei Yahoo!s oder Googles Directed Identity Implementierung ist es ähnlich, der Benutzer klickt einen Link wie z.B. “mit Google Account anmelden” kommt zu Google und muss wieder nur das Formular ausfüllen welches er schon kennt. Er bekommt nichts von OpenID mit und hat sich ohne Hürden und (im besten Fall) mit einem Klick angemeldet… und für alle Geeks bleibt immer noch die normale OpenID Anmledung!

Diesen Schritt finde ich sogar noch Sinnvoller als die E-Mail – OpenID, da der Nutzer ohne große Workarounds (und nichts anderes ist EAUT) auf OpenID vorbereitet wird.

Ich würde mich sehr über einige weitere Meinungen und Ideen freuen, also ran an die Tastatur ;)

Dieser Post entstand übrigens als Kommentar bei hackr

Open Web Podcast: Nochmal OpenID

open-web-podcast.png

Diesmal mit Thomas Huhn, dem Mann hinter dem ersten deutschen OpenID-Provider MeinGuter.name und dem Mitbegründer von SpreadOpenID.org.

Themen des Podcastes sind unter Anderem die neuen OpenID-Provider Google und Microsoft, Vor- und Nachteile des Directed Identity Protokolls und die E-Mail Adresse als bessere OpenID (?).

Thomas hat sich nach dem Podcast übrigens noch ein paar interessante Gedanken über die Zukunft von OpenID gemacht (OpenID Germany ist übrigens auch ein Projekt von ihm).

Viel Spaß beim hören und lesen :)

Die Links zur Sendung gibt’s wie immer hier!

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Google wird jetzt auch noch OpenID-Provider

Spätestens jetzt sollte ja wirklich jeder Internet-Bewohner seine eigene OpenID haben… ob er weiß ist eine andere Geschichte :)

…und das sollte doch wiederum Grund genug sein seine Seite sofort OpenID tauglich zu machen, nachher wissen die armen Menschen gar nicht wohin mit ihrer OpenID…

Spaß beiseite… natürlich besteht generell nicht das Problem an fehlenden OpenID-Providern, aber die Ankündigungen von Microsoft und Google sollten bisherigen Zweifeln dennoch signalisieren, dass OpenID der aktuelle de facto Standard für Single Sign-On im Web sein dürfte.

Mehr zu dem Thema:

OAuth Einführung und Drupal-Integration

Sumit Kataria erklärt in seinem Blog die Funktionsweise von OAuth.

It is a standard method of authenticating users across different services means that mashup builders need only write one authentication process, then apply it to all data sources that support the standard. That’s hot and new, and it’s now spreading faster around the web than we thought.

…außerdem arbeitet er gerade an einer OAuth-Library für Drupal-Services.

Right now we are working with Andy Smith’s OAuth php library to implement OAuth to Drupal and Services API.

(via)