Tag Archive for 'XFN'

Sind eine hCard und ein wenig XFN jetzt schon DataPortability?

Liest man die letzten Meldungen über Digg bei Techcrunch könnte man meinen eine hCard und ein bisschen XFN reichen um DataPortability zu betreiben.

The DataPortability Project has gained another adherent in Digg, which announced on its blog today that it has implemented three under-the-hood enhancements.

Natürlich ist es wichtig, dass Standards wie Microformats oder RDFa eine große Akzeptanz finden und große und bekannte Dienste wie Digg dazu beitragen diese Standards zu verbreiten… aber das ist in meinen Augen noch lange kein Grund von DataPortability zu sprechen, zumal Microformats (meines erachtens) auch nicht der beste Weg sind, Daten auszutauschen.

Es ist langsam an der Zeit Anwendungsfälle für die ganzen angebotenen Standards wie Microformats, OPML, APML und OAuth zu schaffen. Eine hCard oder XFN zu implementieren ist eine Sache von fünf Minuten und sollte für künftige Webseiten State of the Art sein, sie weiterzuverarbeiten macht für mich DataPortability aus.

Das ist DataPortability:

Happy Birthday “real world semantics”

Gestern vor vier Jahren hielten Tantek Çelik and Kevin Marks eine Präsentation über “real world semantics”. Die Präsentation machte an Beispielen wie XFN und einigen rel-Design-Pattern klar, wie es Designern und Entwicklern möglich ist, mit bestehenden Formaten wie X/HTML semantisch zu arbeiten.

Mittlerweile hat sich aus ein paar HTML Design Pattern eine große Open-Standards-Bewegung entwickelt, aus der noch mind. ein Duzent neuer (sog.) Mikroformate heraus entstanden sind. Microformats wie z.B. die hCard oder XFN sind heute Basis von weiteren Open-Standard-Groups wie z.B. Data- oder Social-Network-Portability und große Unternehmen wie Google, Yahoo, Apple oder Mozilla setzen auf ein breites Spektrum dieser “real world semantics”.

Wahrscheinlich haben Microformats gerade durch ihren pragmatischen Ansatz die Semantic Web Idee einen ganzen Schritt voran getrieben und gezeigt, dass Semantiken nicht nur mit RDF oder OWL sondern auch mit simplen HTML class- und rel-Attributen möglich ist.

Vielen Dank an alle Entwickler und Designer die die Microformats Idee voran getrieben haben und vor allem an Tantek…

via zeldman

Warum nochmal XFN?

Dank Google ergibt das ewige XFN auszeichnen endlich einen Sinn :)

Finally use of my XFN and FOAF

Jetzt muss ich nur noch langsam mal mit meinem WordPress FoaF Plugin fertig werden…

via microformats.dk

Googles Social Graph API

Wie schon mehrfach berichtet wurde, hat Google mit der Social Graph API einen großen Schritt in Richtung DataPortability gemacht. Die Social Graph API ist eine weiterer Coup von Brad Fitzpatrick (Live Journal, memcached und OpenID) und bietet eine einfache API um “public connections” die man zu genüge im Netz erstellt hat zu interpretieren um wiederverwendbar zu machen.

With the Social Graph API, developers can now utilize public connections their users have already created in other web services. It makes information about public connections between people easily available and useful.

Social Graph API Die Google API setzt hauptsätzlich auf das Microformat XFN (V 1.1) zum darstellen des Sozialen Netzes.

XHTML Friends Network benutzt das rel Attribut von Links um Verbindungen zwischen Personen darzustellen. <a rel="me" /> kennzeichnet z.B. eine weitere Webseite des Verlinkenden. Weitere Formate (bei Google Edge Types) sind das auf RDF basierende FoaF und OpenID delegation Links <link rel="openid.delegate" />.

Die API ist recht simple und lässt sich komplett über URL Key/Value Paare konfigurieren…

http://socialgraph.apis.google.com/lookup?<parameter 1>&<parameter 2>&<parameter n>

…und stellt die Ergebnisse in JSON dar.

Social Graph API Client

Steve Ivy einer der Gründer des DiSo Projekts hat eine Social Graph API Client Klasse in PHP geschrieben und im DiSo SVN zur Verfügung gestellt.

I wrote a quick and dirty client in PHP that cosumes the JSON and returns it in a data structure. #

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myOpenID Neuerungen mit WordPress abbilden

Bei myOpenID gibt es seit kurzem zwei große Erweiterungen:

  • Identity Pages (das öffentliche Profil: http://username.myopenid.com) unterstützt jetzt neben verschiedenen Themes auch einige “Web 2.0 technologies” wie z.B. hCard, Pavatar und MicroID.
  • Über Attribute Exchange ist es zusätzlich möglich, mehrere Personen-Profile abzugleichen.

Wer das ganze im Sinne von DiSo mit seinem WordPress Blog nachbauen will, braucht nur folgende Plugins:

  • hCard: Themes wie K2 zeichnen generell jeden Autor als hCard aus, ohne dass man irgendein Plugin benötigt und wp-diso-contactlist zeichnet die komplette Blogrolle mit hCard und XFN aus.
  • Pavatar: Das Identikit von John Noone bietet neben einigen Avatar-Implementierungen auch Support für Pavartar.
  • MicroID: Das MicroID WordPress Plugin von Will Norris bietet die Möglichkeit, mehrere IDs anhand verschiedener E-Mail Adressen oder OpenIDs zu erstellen.
  • OpenID/Attribute Exchange: WP OpenID ist offizieller Teil des DiSo-Projekts und bietet einen umfangreichen OpenID Client, basierend auf der PHP OpenID Library von JanRain. Ein OpenID Server ist noch nicht vorhanden, es gibt jedoch einige Delegation Plugins und DiSo plant auch noch eine ganze Menge in Richtung OpenID

Falls ihr noch einige gute Plugins kennt, die hier nicht gelistet sind (vielleicht eine alternative zum Pavatar Plugin) würde ich mich über ein Kommentar freuen.

DiSo - Microformats, OpenID, Portable Social Networks

DiSo steht für distributed social networking concepts und ist ein Schirm-Projekt für Open Source Social Networking Tools/Plugins haupsächlich für WordPress:

DiSo (dee • so) is an umbrella project for a group of open source implementations of these distributed social networking concepts.

Genauer gesagt geht es darum, offene Standards wie z.B. XFN, OpenID oder sonstige Microformats in z.B. WordPress zu integrieren, um einen weiteren Schritt in Richtung portabler Netze zu gehen. Es wäre also denkbar, dass in Zukunft die Blog-URL der zentrale Identity Manager für die verschiedensten Networks und Communities wird.

Ein paar Gedanken zu möglichen Plugins findet man im Wiki von Chris Messina und einige fertige Plugins befindet sich auch schon im SVN.

Vielleicht macht es ja auch Sinn, das APML WordPress Plugin zu integrieren.

Weitere interessante Artikel zu dem Thema von Steve Ivy:

dataportability.org

dataportability

Standardized Data Portability is the next great frontier for the web. As users, our identity, photos, videos and other forms of personal data should be discoverable by, and shared between our chosen tools or vendors. We need a DHCP for Identity. A distributed File System for data. This page will list the standards and contributors who are making it happen.

Mal gespannt was aus dataportability.org wird, hört sich auf alle Fälle schon mal sehr spannend an. Vielleicht findet ja endlich jemand die Musterlösung für Social Network Portability.
Wer interessiert ist, kann schon mal den Feed abonnieren.

hCard Links

Jeremy beschreibt in seinem Weblog wie man mit Hilfe des abbr Tags eine vollständige hCard für Links erstellen kann.

Sein Problem:

I would still make his name a hyperlink but what can I do about making this text into an hCard? Should I change my writing style and refer to everyone by their full formated name even if the context and writing style would favour just using their first name?

Will man eine hCard erstellen bei der nur der Vorname angezeigt wird, wird natürlich auch nur der Vorname ins Adressbuch übernommen:

<span class="vcard">
<a class="fn url" href="http://example.com/">
Max
</a>
</span>

Die Lösung des Problems ist die Nutzung des abbr Tags:

<span class="vcard">
<a class="url" rel="friend met" href="http://example.com/">
<abbr class="fn" title="Max Mustermann">
Max
</abbr>
</a>
</span>

Schicke Idee, fragt sich nur ob der Vorname als Abbreviate (Abkürzung) durch geht und die Nutzung von <abbr> gerechtfertigt ist.

MicroK2 - a custom theme for K2

Ich hab ja schon mal versucht die XFN-Links mit CSS und den Icons von Wolfgang Bartelme und Chris Messina zu verbinden, da es jetzt immer mehr Microformat Icons gibt, habe ich mich mal hingesetzt und ein kleines Custom Theme für K2 (ist aber auch einfach in jedes andere CSS integrierbar) erstellt.
Is wirklich nichts wildes, aber falls ihr Interesse habt probiert’s einfach mal aus: MicroK2.

Beispiele:

Als nächstes versuche ich mal noch hCal und hCard ein wenig schöner aufzubereiten, für Tags gibt es ja leider noch kein schönes Icon.

rel und rev

Seit ich mich mehr mit Microformats beschäftige, lese ich auch immer öfter von den HTML Attributen rel und rev unter die Augen, eines der Bekanntesten ist wohl <a href="..." rel=”licence”>…</a> für z.B. die Creative Commons.

Aber für was genau stehen die HTML Attribute rel und rev genau?

SelfHTML meint dazu:

Mit dem Attribut rel bestimmen Sie eine logische Vorwärtsbeziehung zum Verweisziel, mit rev eine logische Rückwärtsbeziehung (rel = relation = Bezug, rev = reverse = Umkehr). Beide Angaben sind nur in Verbindung mit dem Attribut href sinnvoll - dort geben Sie wie üblich das eigentliche Verweisziel an.

Betrachtet man es am Beispiel der XFN Microformats wird definiert, in welcher Beziehung man zu der verlinkten Person steht, man hätte das ganze auch als rev="friend met" definieren, da der andere auch die gleiche Beziehung zu mir hat.

Im Microformats Wiki sind einige dieser Attribute definiert.

rel:

  • XFN: Zeigt die Beziehung zur verlinkten Person, Bsp.: <a href="..." rel="friend met">...
  • rel-tag: Gibt an, dass es sich um einen Tag handelt, Bsp.: <a href="http://technorati.com/tag/notizblog" rel="tag">...
  • rel-licence: Attribut für Lizenzen, Bsp.: <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" rel="license">...
  • vote-links: Zeigt an ob man für oder gegen den Verlinkten stimmen soll, Bsp.: <a rev="vote-for" href="http://notizblog.org"
    title="vote for">...
  • rel-paymant, rel-nofollow und rel-directory

Mehr zu den rel Attributen im Microformats Wiki.