Ich bin durch Zufall mal wieder auf der SG-API Seite gelandet und war wirklich positiv überrascht dass die API noch stetig weiterentwickelt wird. Besonders spannend finde ich die Integration zweier hCard-Attribute: fn und photo.

{
 "http://example-bob.livejournal.com/": {
  "attributes": {
   "atom": "http://example-bob.livejournal.com/data/atom",
   "foaf": "http://example-bob.livejournal.com/data/foaf",
   "rss": "http://example-bob.livejournal.com/data/rss",
   "fn": "Mr. Example Bob",
   "photo": "http://p-userpic.livejournal.com/example-bob", 
   "url": "http://example-bob.livejournal.com/",
   "profile": "http://example-bob.livejournal.com/profile"
  }
 }
}

Ich denke nicht, dass Google die hCard vollständig in den Sozialen Graphen integrieren wird, aber es zeigt sehr schön, dass der Google-Index über alle notwendigen Informationen verfügt und die Integration von Microformats in die klassische Google Suche (à la SearchMonkey) vielleicht doch nicht ganz abwegig ist.

Um richtig coole Dinge damit anstellen zu können fehlen mir persönlich jetzt noch zwei weitere hCard-Attribute und zwar nickname und email… aber man will ja nicht undankbar sein 🙂

Um einen guten sozialen Graphen abbilden zu können ist es wichtig, dass die Verlinkung über z.B. rel-me (oder FoaF oder OpenID-Delegation) bidirektional statt findet.

Beispiel:

  • <a rel="me" href="http://twitter.com/pfefferle" /> (notizBlog.org -> twitter.com)
  • <a rel="me" href="http://notizblog.org" /> (twitter.com -> notizblog.org)

Um auch Community-Profile ohne Backlink-Möglichkeiten (z.B. facebook) verifizieren zu können, kam Brad Fitzpatrick (der Mann hinter Googles Social Graph API) auf die geniale Idee, den fehlenden Link mit einer qr-codierten URL in seinem Profilbild zu ersetzen.

…jetzt müssen die QR-Codes nur noch in die SGAPI aufgenommen werden.

Wer den Parser der SocialGraph API einmal testen will, um z.B. zu sehen welche Links einer Seite schon vom Google-Index erfasst wurden, dem bietet Google eine einfache Parser Testing API.

As a testing and debugging aid, the Social Graph API includes an API to run any document against the Social Graph API’s internal parser to see what it would’ve parsed, had Googlebot actually crawled it.

Und für faule Menschen wie mich gibts von Google auch gleich noch ein Greasemonkey script dazu 🙂

Ich glaube der Schmiermaxe und ich werden noch richtig dicke Freunde!