Was das OpenWeb so kompliziert macht ist das Wörtchen „alternativ„!

  • OpenID Discovery basiert auf Meta-Tags, alternativ funktioniert aber auch XRDS(-Simple)/Yadis oder Webfinger.
  • OpenID stellt über SREG Profilinformationen bereit, alternativ aber auch über Attribute Exchange.
  • RDFa 1.1 ist folgendermaßen aufgebaut:
    <html
      prefix="foaf: http://xmlns.com/foaf/0.1/"
      >
      ...
      <span property="foaf:name">John Doe</span>
      ...
    </html>

    alternativ aber auch:

    <div vocab="http://xmlns.com/foaf/0.1/" about="#me">
      <span property="name">John Doe</span>
    </div>

    …oder:

    <div profile="http://xmlns.com/foaf/0.1/" about="#me">
      <span property="foaf:name">John Doe</span>
    </div>
  • OpenSocial, oEmbed, ActivityStrea.ms und host-meta benutzen JSON, alternativ aber auch XML
  • OAuth verschlüsselt mit HMAC-SHA1, alternativ aber auch mit RSA-SHA1 oder PLAINTEXT

To be continued…

Wie viel Komplexität man sich sparen könnte wenn man sich auf eine Variante beschränken würde.

Anders als bisher angenommen, scheint sich DataAvailability doch immer mehr in Richtung DataPortability zu entwickeln.

Schaut man sich MySpaces DataAvailability etwas genauer an, so baut die API (anders als z.B. Facebook Connect) hauptsächlich auf offene Standards wie z.B. OAuth und der Open Social REST API auf, außerdem hat MySpace vor kurzem OpenID – Support angekündigt und ist der Host des Portable Contacts API Developer Summit.

Ich bin sehr positiv überrascht und hoffe dass MySpace diesen Kurs beibehält und eventuell auch die Portable Contacts API etwas voran treiben wird.

Mehr dazu in der aktuellen Folge von TheSocialWebTV: From MySpace Lunch 2.0 (w/ Arrington Surprise)

Weiterlesen

OpenWeb

Heute morgen hat David Recordon (von SixApart) auf der OSCON die Gründung der Open Web Foundation angekündigt.

Open Web Foundation versus DataPortability?

Im Gegensatz zu Portable Contacts sehe ich in der Open Web Foundation einen wirklichen Sinn, eigentlich sogar eine Notwendigkeit um sinnvoll DataPortability betreiben zu können. Die OWF wurde ins Leben gerufen um Communities beim implementieren von offenen Standards unter die Arme zu greifen.

Following the open source model similar to the Apache Software Foundation, the foundation is aimed at building a lightweight framework to help communities deal with the legal requirements necessary to create successful and widely adopted specification.

OWF schafft mit der Verbreitung von Open Standards also eine solide Grundlage um effektiv <Hier bitte Buzzword eintragen>Portability betreiben zu können.

Das Abbilden der, von der DataPortability definierten UseCases ist dann eigentlich nur noch Fleißarbeit 🙂

Ein HOCH auf Open Standards!

(via)

Weiterlesen

Gestern bin ich auf das Portable Contacts Projekt gestoßen…

The momentum began building for ‚data portability‘ last year, and we are now at a point where there is strong support for the principle that users should be in control of their data and have the freedom to access it from across the web.

[…]

The goal of Portable Contacts is to make it easier for developers to give their users a secure way to access the address books and friends lists they have built up all over the web.

[…]

…we’re using existing standards wherever possible, including vCard, OpenSocial, XRDS-Simple, OAuth, etc.

…was für mich nichts anderes als eine Trotzreaktion auf Data Portability ist!

Da spricht man von einheitlichen Standards und Portabilität, schafft es aber nicht, gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten… Ich sehe kaum Erleichterung darin, statt verschiedener proprietärer APIs (z.B. Google’s GData Contacts API oder Microsoft’s Live Contacts API) wahrscheinlich mind. genauso viele unterschiedliche standard APIs (Data Portability oder Portable Contacts) implementieren zu müssen!

…irgendwie ironisch!