Archive for the 'Open Web' Category

The Social Web TV - Episode 4: A New Hope

The internet-show that answers the question “who owns your data” with the simple two-word answer “you do”!

…so beginnt jede Folge von The Social Web TV.

Eigentlich hätte ich schon viel früher mal darüber schreiben können (die Inhalte decken sich fast mit denen meines Weblogs), aber spätestens um Folge 4 komm ich nicht rum :)

Thema ist:

… open building blocks of the Social Web. What are Microformats, OpenID, and OAuth and why should you care about them?

Chris Messina, John McCrea, David Recordon und Joseph Smarr sprechen über die Entwicklung von open building blocks (von Microformats bis OAuth) bis hin zur Gründung der Open Web Foundation.

Wie schon erwähnt sollte man sich auch Folge 1 bis 3 unbedingt mal anschauen… Themen sind unter anderem Gnip, Facebook f8, XMPP / Jabber, Twitter on XMPP, Identi.ca oder The Open Web Foundation.

Viel Spaß beim schauen :)

HTML5 is made for Microformats

Naja, nicht wirklich aber immerhin hat es RDFa bis dato nicht in die HTML5 Spezifikation geschafft. Es gibt zwar einen Milestone

The HTML WG is encouraged to provide a mechanism to permit independently developed vocabularies such as Internationalization Tag Set (ITS), Ruby, and RDFa to be mixed into HTML documents.

…aber wer weiß wie lange das noch dauert. Das heißt wohl, dass die Microformats noch eine gewisse Zeit lang als Übergangslösung her halten müssen. Aber das ist ne andere Geschichte…

Eigentlich wollte ich auf zwei HTML5 - Elemente eingehen, die eine schicke Alternative zu den bisherigen (in vielen Microformats verwendeten) abbr-design-pattern bietet.

Der <time />-Tag

Das time Element ermöglicht das kennzeichnen eines Datums in z.B. Blogposts o.Ä.

The primary use cases for these elements are for marking up publication dates e.g. in blog entries, and for marking event dates in hCalendar markup.

Also:

<time datetime="2006-09-23">a Saturday</time>

statt:

<abbr title="2006-09-23">a Saturday</abbr>

Ein hCalendar könnte dann so aussehen:

<div class="vevent">
  <span class="summary">event title</span>
  <time datetime="2006-09-23" class="dtstart dtend">a Saturday</time>
</div>

Custom data attributes (data-)

Ein custom data attribute ist ein frei benutzbares Attribut um Elemente mit Metadaten anzureichern. Die einzige Vorgabe ist, dass es mit data- beginnen muss. Ein Beispiel:

<div class="monkey" data-arms="2"
     data-legs="2" data-race="chimp">
  Cheetah
</div>

Ideal auch als <abbr />-Ersatz bei z.B. dem Geo-Microformat.

Also:

<div class="geo" data-latitude="49.5483" data-longitude="8.6661">Weinheim</div>

statt:

<abbr class="geo" title="49.5483;8.6661">Weinheim</abbr>

Fazit

(X)HTML (egal ob XHTML2 mit RDFa oder X/HTML5) wird also definitiv ein semantisches Feuerwerk, ganz im Sinne von Tim Berners Lee…

Ich freu mich :)

Email Address to URL Transformation

Email to ID hat seine Spezifikation. Email Address to URL Translation (kurz EAUT) ist ein offenes Protokoll um E-Mail - Adressen zu URLs zu transformieren um sie für Services wie z.B. OpenID verwenden zu können.

Email Address to URL Transformation (EAUT) defines a mechanism for transforming the “addr-spec” portion of an RFC2822 email address into an associated URL. The transform options outlined in this document are designed to be flexible enough such that every DNS domain-owner can specify unlimited email address to URL transformations that services can easily discover and utilize in their URL-based transactions.

Das Prinzip ist einfach:

Wen interessiert welche Schritte genau durchgeführt werden oder ob der eigene E-Mail - Provider ein entsprechendes Mapping unterstützt, kann seine E-Mail - Adresse hier testen (Beispiel: matthias@pfefferle.org).

Examples in the wild

Der erste Service, der die Email Address to URL Translation Spezifikation umgesetzt hat ist Ma.gnolia.com:

Just wanted to let everyone know that we just deployed EAUT support over at Ma.gnolia (http://ma.gnolia.com). You can now type in your email address in the OpenID field and we’ll resolve using EAUT with http://emailtoid.net/ as the default.

Ma.gnolia.com - Email Address to URL Transformation

Will Norris hat EAUT außerdem in sein OpenID WordPress Plugin (Version 2.2.0) implementiert.

(via Carsten Pötters Shared Items)

OAuth über XMPP (Jabber)

Auf der OSCON bzw. dem XMPP Summit (5) gab es einen interessanten Vortrag von Kellan Elliot-McCrea und Rabble wie man Authorization Tokens über XMPPs PubSub austauschen kann.

Peter Saint-Andre hat zusätzlich noch ein kleines Beispiel auf seinem Weblog veröffentlicht, wie der Ablauf eines solchen Austausches aussehen könnte.

Scenario: I want my Twhirl client to receive Kellan’s tune stream from last.fm via XMPP.

Weiter Links zu dem Thema:

(via)

MarsEdit mit AtomPub unterstützung

MarsEdit unterstützt ab der Version 2.2 auch AtomPub als Remote-Publishing-Protocol.

WordPress bietet AtomPub übrigens seit der Version 2.3 auch als Alternative zu XML-RPC an.

Der Safari ist schuld!

Gestern habe ich durch Zufall den Schuldigen für die abbr-desing-pattern - Misere gefunden… Der Safari ist Schuld!

Ursprünglich war das object-Tag zum Anzeigen des Datums vorgesehen:

<object data="20050125">January 25</object>

Aber…

Unfortunately, to put it mildly, Safari’s <object> support sucks. It doesn’t handle <object> fallbacks, it doesn’t know when not to handle <object> mime types that it doesn’t support, it doesn’t support display:inline on <object>, and it doesn’t do proper intrinsic sizing of <object> replaced elements.

DANKE SAFARI! ;)

Quelle: Tantek’s Thoughts

Semantic Django

David Larlet hat auf SemanticDjango.org eine beachtliche Liste an Python-Klassen (hauptsächlich für das Django-Framework) zusammen getragen, die das Verarbeiten und Portieren von Daten ermöglichen (z.B. OpenID, OAuth, RDF oder Microformats).

.. data is more important than code and if you store, manipulate, give access to your data in a standard way you’ll be able to interact with other website as part of the Giant Global Graph.

Hat nicht jemand Lust ein SemanticSymfony zu basteln?

Microformats mit RDFa ergänzen

Toby Inkster beschreibt auf seinem Blog sehr anschaulich, wie man eine hCard mit RDFa-Informationen erweitern kann.

While hCard offers many useful properties that can be used to describe contacts, some are considered beyond the scope of the hCard specification. For example, there is no hCard property to mark up somebody’s height, or shoe size.

This is where RDFa comes in. RDFa is not a specialist format for describing people or organisations, but a more general format for describing anything. We can use RDFa to add in the extra information we want.

Zum Blogbeitrag…

TinyMCE Microformats Plugins

TinyMCE Microformats Plugin for WordPress

hCard- und hCalendar-Plugin für TinyMCE… und da TinyMCE auch der WordPress-WYSIWYG-Editor ist, gibts das Paket zusätzlich noch als WordPress-Plugin.

QR-Code statt rel-me

Um einen guten sozialen Graphen abbilden zu können ist es wichtig, dass die Verlinkung über z.B. rel-me (oder FoaF oder OpenID-Delegation) bidirektional statt findet.

Beispiel:

  • <a rel="me" href="http://twitter.com/pfefferle" /> (notizBlog.org -> twitter.com)
  • <a rel="me" href="http://notizblog.org" /> (twitter.com -> notizblog.org)

Um auch Community-Profile ohne Backlink-Möglichkeiten (z.B. facebook) verifizieren zu können, kam Brad Fitzpatrick (der Mann hinter Googles Social Graph API) auf die geniale Idee, den fehlenden Link mit einer qr-codierten URL in seinem Profilbild zu ersetzen.

…jetzt müssen die QR-Codes nur noch in die SG-API aufgenommen werden.




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