Author Archive for Matthias Pfefferle

Apple-Adressbuch Kontakte als hCards speichern

Lustro.jpg

Lustro ist ein kleines Tool um die Kontakte aus dem Apple-Adressbuch in die verschiedensten Formate zu exportieren…

Keine Ahnung für was ich das “Kontakte to hCards” - Feature benötigen könnte, aber Lustro verarbeitet Microformats also wird drüber gebloggt ;)

OpenID per E-Mail

emailtoid.logo.pngEMAIL to ID ist ein Service, der eine E-Mail - Adresse zu OpenIDs macht.

Emailtoid is a simple mapping service that enables the use of email addresses as OpenID identifiers.

EMAIL to ID will kein neuer Provider sein, sondern sieht sich selbst nur als Übergangslösung bis E-Mail Services (z.B. GMX oder GMail) selbst diesen Dienst anbieten.

Der Login-Prozess soll folgendermaßen ablaufen:

When a user enters in an email address, there is an xrds discovery made on the top level domain (eg, gmail.com). If the XRDS document contains an Emailtoid mapper or email transformation template, use that. If not, then you make the same request on emailtoid.net to get the mapper document and send the email to there. Emailtoid is a fallback.

Wie genau das Mapping oder das XRDS-Dokument aussehen soll ist noch nicht spezifiziert, wird aber demnächst hier zu finden sein.

Macht eine E-Mail - Adresse als OpenID Sinn?

In Zukunft steht sicherlich die URL im Zentrum des Authentifizierungsprozesses, da sich über sie einfach mehr Informationen transportieren lassen (seien es Meta-Information oder Semantisches HTML). Auch das Semantische Web basiert auf URIs, um verschiedene Informationen zu vernetzen. Aus diesen Gründen sollte man den User mal so langsam an diese neuen Umstände gewöhnen ;)

Mit EMAIL to ID kann der Nutzer seine bestehenden Gewohnheiten (Anmelden per E-Mail - Adresse) beibehalten und trotzdem die Vorteile von OpenID nutzen (Simple Lösung für ein scheinbar schwieriges Problem… hat was vom Ei des Kolumbus).

Warum kein eigener Standard?

Ein neuer OpenID Standard auf Basis von E-Mail - Adressen (wie hier angedacht) würde zusätzlichen und unnötigen Implementierungsaufwand bedeuten (nimmt man an, die URLs sind die Zukunft), den man sich bei EMAIL to ID sparen kann. EMAIL to ID mappt eigentlich nur eine E-Mail - Adresse auf eine URL http://emailtoid.net/mapper?email=jane@example.com und entspricht somit einer vollwertigen OpenID (keine Anpassungen am bisherigen Standard nötig).

(via)

Wie viel Portabilitiy brauchen wir noch?

Gestern bin ich auf das Portable Contacts Projekt gestoßen…

The momentum began building for ‘data portability’ last year, and we are now at a point where there is strong support for the principle that users should be in control of their data and have the freedom to access it from across the web.

[...]

The goal of Portable Contacts is to make it easier for developers to give their users a secure way to access the address books and friends lists they have built up all over the web.

[...]

…we’re using existing standards wherever possible, including vCard, OpenSocial, XRDS-Simple, OAuth, etc.

…was für mich nichts anderes als eine Trotzreaktion auf Data Portability ist!

Da spricht man von einheitlichen Standards und Portabilität, schafft es aber nicht, gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten… Ich sehe kaum Erleichterung darin, statt verschiedener proprietärer APIs (z.B. Google’s GData Contacts API oder Microsoft’s Live Contacts API) wahrscheinlich mind. genauso viele unterschiedliche standard APIs (Data Portability oder Portable Contacts) implementieren zu müssen!

…irgendwie ironisch!

Deutsche hCard-Suchmaschine

Virel über sich selbst:

VIREL ist eine webseiten-freundliche Suchmaschine fuer microformats. VIREL sucht nach veroeffentlichten Informationen die als microformats in Webseiten eingebunden sind.

Ein schönes Feature ist der vCard-Export direkt über das Suchergebnis.

virel.de_ search engine for microformats - SUCHEN.jpg

Leider müssen alle Seiten per Hand eingereicht werden, da es noch keinen z.B. Ping-Service gibt.

Mal schau’n wann telefonbuch.de in Zugzwang gerät :)

Ist NoiseRiver DAS Mittel gegen den Lärm?

Vor ungefähr einem Monat habe ich schon einmal darüber geschrieben, wie wichtig Filter für Informationsmedien wie Feed-Reader oder Lifestreams sind. Der Artikel beschreibt, wie man Attention-Daten benutzen könnte um die enorme Informationsflut nach Interessen zu filtern.

NoiseRiver ist ein erster Versuch die Informationsmenge von FriendFeed durch einige Filter übersichtlicher zu gestalten.

You’re an addicted user of FriendFeed, and we understand you! isn’t it just so Magic!. NoiseRiver is not intended to replace FriendFeed, it’s an experimental service still in early alpha stage of developement that aims to extend friendFeed with some cool features like ranking on your interests and/or your feelings about other friendfeed’s users. Give it a try, login with your nickname and remote Key!

Für NoiseRiver ist keine separate Registrierung notwendig, man loggt sich einfach mit seinem FriendFeed-Username und dem API-Key ein und bekommt seinen unveränderten FF-Stream präsentiert.

Um diesen Stream leserlicher zu gestalten bietet NoiseRiver zwei Filter-Arten:

Nach Interessen filtern

Über den Interessens-Filter hat der Nutzer die Möglichkeit seine Interessen als Keywords anzulegen und sie über einen Schieberegler zu gewichten.

NoiseRiver - Your interests - What you like and what you hate

Um Einträge mit einem speziellen Keyword komplett auszublenden, muss man den Schieberegler einfach nur komplett nach links ziehen und den Punkt “Hide entries with a very high hated rank? (-100%)” aktivieren.

Diese Methode ist leider etwas umständlich, da man neben seinen Interessen auch all seine “Nicht-Interessen” angeben muss, damit sie aus dem Stream verschwinden. Eleganter wäre ein Sortiermechanismus, nach Relevanz und Zeit, der alle Einträge die nicht zu den Interessen des Users gehören, einfach automatisch ausblendet.

…natürlich habe ich sofort nach einer Möglichkeit gesucht um APML-Feeds zu importieren.

NoiseRiver

Leider gibt es nur einen Import per Upload (der auch noch nicht ganz funktioniert) und keine Möglichkeit einen APML-Feed direkt zu abonnieren.

Der Filter über Personen

Der Personen-Filter ist im Prinzip nichts anderes als der Interessens-Filter auf Basis von Nicknames.

NoiseRiver - Your Neighborhood - Who you like and who you hate.jpg

Leider werden die Freunde von FF noch nicht in NoiseRiver übernommen und es gibt leider auch noch keine Möglichkeit sie z.B. per hCards zu importieren.

Bisher wird auch bei diesem Filter nicht nach Relevanz sortiert. Die Einträge werden lediglich farblich gekennzeichnet.

Fazit

Der Service ist sicherlich nicht ausgereift und braucht noch einige Zeit um ein wirkliches Relevance-Ranking anbieten zu können, spart durch das Ausblenden und Hervorheben von Einträgen jetzt schon eine Menge Zeit beim Lesen.

(via louisgray.com via Carsten Pötters Shared-Items (sehr lesenswert))

hForms - Semantische Formulare

Warum sollte nur die Ausgabe ((X)HTML) semantisch anreichern und die Eingabe vernachlässigen?

Beim spielen mit dem hCard-Mappers und der Firefox-Microformats-API kam mir die Idee, auch Formulare semantisch auszuzeichnen…

In dem Artikel Use the new microformats API in your Firefox 3.0 Extensions beschreibt Rob Crowther wie man mit Hilfe der Firefox-Microformats-API eine hCard speichert um sie zum Ausfüllen verschiedener Formulare weiterverwenden zu können.

Das Problem: Das Prinzip funktioniert leider nur bei Formularen die dem festgelegten Aufbau entsprechen. Im Fall des Beispiels wäre das:

<h1>hCardFormFiller Target Form</h1>
<form action="#" method="post">
    <label>Name: <input type="text" id="name" /></label><br />
    <label>Email: <input type="text" id="email" /></label><br />
    <label>Home page: <input type="text" id="homepage" /></label><br />
    <label>Street Address: <input type="text" id="address1" /></label><br />
    <label>City: <input type="text" id="address2" /></label><br />
    <label>Region: <input type="text" id="city" /></label><br />
    <label>Postcode: <input type="text" id="postcode" /></label><br />
    <input type="submit" />
</form>

Warum nicht gleich das Formular als hCard-From aufbauen?

<form action="#" method="post" id="vcard" >
  <fieldset id="fn">
    <legend>Name</legend>
    <label for="given-name">Vorname:</label>
      <input type="text" id="given-name" />
    <label for="family-name">Nachname:</label>
      <input type="text" id="family-name" />
  </fieldset>
  <label for="email">Email:</label>
    <input type="text" id="email" />
  <label for="url">Homepage:</label>
    <input type="text" id="url" />
  <fieldset id="adr">
    <legend>Adresse</legend>
    <label for="street-address">Straße:</label>
      <input type="text" id="street-address" />
    <label for="locality">Stadt:</label>
      <input type="text" id="locality" />
    <label for="region">Region:</label>
      <input type="text" id="region" />
    <label for="postal-code">Postleitzahl:</label>
      <input type="text" id="postal-code" />
  </fieldset>
  <input type="submit" />
</form>

Das Einheitliche Format für Ein- (Formular) und Ausgabe (Microformats) hätte zur Folge, dass keine aufwendigen Mapper (wie z.B. hCard-Mapper) mehr nötig wären um ein Formular per hCard auszufüllen…

Schöne neue Welt :)

XBMC-Media-Center direkt vom USB-Stick booten

xbmc_laptop2_splash.JPG
Quelle: lifehacker

Lifehacker hat eine fantastische Anleitung veröffentlicht, mit der man die Linux-Version des XBMC-Media-Centers mit Hilfe von Ubuntu zu einem boot-fähigen LiveXBMC umbaut.

[...] if you’ve got at least a 1 GB USB drive and a computer that can boot from it, you’re in luck. LiveXBMC, a blend of the XBMC and Ubuntu Linux, lets you do all the same big-screen media playing, [...] and other media center goodness without installing a thing, but with saved settings.

Großartig!

Boxee: XBMC Media Center + Social Network für den Mac

Boxee ist ein Open-Source Media-Center für den Mac (und bald auch für Linux und Windows) basierend auf dem XBMC-Media-Center.

Free, open source application Boxee is a new media center application for the Mac (and soon to be Linux and Windows). Based on the open source media center application Xbox Media Center, aka XBMC, which we’ve covered from its humble beginnings on the Xbox classic to its move to your Mac and your thumb drive, Boxee completely reskins XBMC and adds a new social element. With Boxee, your local content seamlessly integrates with web content from sites like Last.fm and YouTube, and Boxee shares what you’re watching, listening to, and liking with all of your friends. #

boxee-activity.png

Boxee Dashboard mit allen Aktivitäten meiner Freunde.

social-web-integration.png

Integration von Social Networks wie z.B. FriendFeed oder Twitter.

Mehr dazu bei lifehacker.

RDFa vs. Microformats

Die Ankündigung der BBC, alle Microformats die auf den abbr-design-pattern aufbauen, zu entfernen und sich in der Zwischenzeit mit dem Thema RDFa zu beschäftigen…

In the meantime we’ll be looking at the possible use of RDFa (a slightly bigger S semantic web technology similar to microformats but without some of the more unexpected side-effects).

…wurde von einigen Personen als direkter vergleich zwischen den beiden Formate (zugunsten von RDFa) gesehen und hat eine hitzige Diskussion entfacht.

Manu Sporny hat den Dialog in der Microformats-Mailing-List schön zusammengefasst.

Am interessantesten ist jedoch die Antwort der BBC auf dieses “Missverständnis”:

My original post on removing microformats from /programmes seems to have kicked off quite a debate. Unfortunately some of this seems to have resulted in RDFa people criticising microformats and vice versa. Which wasn’t really the intention.

…und dass das Entfernen der abbr-design-pattern auch nur temporärer Natur ist, bis das Problem behoben wurde:

This is hopefully only a temporary ban until the microformats community come up with an alternative to the abbreviation design pattern that doesn’t break BBC accessibility standards.

Also… viel Aufregung um nichts…

Ich persönlich verstehe die Diskussion (Microformats vs. RDFa) nicht wirklich und kann mich eigentlich nur Evan Prodromou anschließen, der folgendes als Idealfall ansieht:

  1. RDFa gets acknowledged and embraced by microformats.org as the future of semantic-data-in-XHTML
  2. The RDFa group makes an effort to encompass existing microformats with a minimum of changes
  3. microformats.org leaders join in on the RDFa authorship process
  4. microformats.org becomes a focus for developing real-world RDFa vocabularies

BBC und das alte hAccessibility Problemchen

Dass die abbr-design-pattern nicht das gelbe vom Ei sind (massive Probleme mit Screen-Readern), hat das Web Standards Project (WaSP) schon vor mehr als einem Jahr festgestellt, aber es bedarf meistens etwas Druck von außen damit sich wirklich etwas ändert.

Nach der Ankündigung der BBC, alle Microformats (die das abbr-design-pattern verwenden) von ihren Seiten (speziell bbc.co.uk/programmes) zu nehmen, ist die alte Diskussion wieder in vollem Gange.

Diskutierte Lösungen:

  • <span class="dtstart data-20051010T10:10:10-0100">10 o'clock on the 10th</span>
  • <span class="dtstart{2005-10-10T10:10:10-0100}">10 o'clock</span>
  • <abbr class="dtstart data{2008-06-23}" title=June 23rd, 2008">Today</abbr>
  • <abbr class="fancy data{2008-06-23} dstart" title=June 23rd, 2008">Today</abbr>
  • <span class="dtstart" content="2008-06-23">Today</span> (Nicht XHTML 1.x valide)

Noch mehr Infos zu dem Thema bekommt man im Wiki oder über die Mailing-Liste.

(via hackr)




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