OpenWeb-Notizen: Trusted Identities, Messenger Connect, VZ, XMPP

Trusted Identities in Cyberspace
Die amerikanische Regierung veröffentlicht ein erstes Paper zur National Strategy for Trusted Identities in Cyberspace.

Today, I am pleased to announce the latest step in moving our Nation forward in securing our cyberspace with the release of the draft National Strategy for Trusted Identities in Cyberspace (NSTIC). This first draft of NSTIC was developed in collaboration with key government agencies, business leaders and privacy advocates.

In wie weit Organisationen wie die Open Identity Exchange-, OpenID- oder Information Card-Foundation involviert sind, geht aus dem Paper noch nicht ganz hervor.

» National Strategy for Trusted Identities in Cyberspace
» Open Identity Exchange

Messenger Connect
Microsoft will sich mit Messenger Connect einen Platz neben Facebook Connect, Google Friend Connect, Sign in with Twitter, MySpaceID und Yahoo! ID erkämpfen.

Messenger Connect allows users to communicate, share, and connect with their Messenger friends on other websites. It is a flexible, yet prescriptive set of APIs to help create intuitive experiences that can be tightly integrated into a website or another app.

Die Redmonder setzen dabei fast ausschließlich auf offene Standards: OAuth WRAP, Portable Contacts, ActivityStrea.ms, und OData. Außerdem folgen sie höchst ehrbaren Prinzipien:

  • Data portability (you own your data)
  • You have control over your data
  • Right data for the right scenario

Beim lesen der Blogposts könnte man meinen man wäre versehentlich im DataPortability Wiki gelandet :) …mal schau’n was Microsoft daraus macht!

» Windows Live Messenger Connect is now available
» Developing with Messenger Connect: Recognizable & intuitive

Plaudern über XMPP
Die VZ-Gruppe testet das Extensible Messaging and Presence Protocol für ihren Plauderkasten. Großartig!

» XMPP Chat Beta

t3n: Login leicht gemacht

Der Artikel “Single-Sign-On mit Facebook, Twitter und dem Open Stack“, den ich für Ausgabe 19 des t3n Magazins geschrieben habe, ist jetzt kostenlos im Heftarchiv verfügbar.

Immer mehr Webdienste erleichtern ihren Nutzern die Anmeldung, indem Sie statt einer langwierigen Registrierung auf den einfachen Login mit „Facebook Connect“ oder „Sign in with Twitter“ setzen. Wir zeigen, wie das funktioniert, welche Vorteile und Risiken sich daraus ergeben und warum es am Ende auf einen „Universal Login“ mit offenen Standards wie OpenID hinauslaufen könnte.

Link: Single-Sign-On mit Facebook, Twitter und dem Open Stack

Viel Spaß beim lesen…

OpenWeb-Notizen: Webstandards-Magazin, Portability Policy, OpenTransact, Gravatar

Kolumne: Pfefferles OpenWeb
Am Freitag (den 25.06.) ist die neue Ausgabe des Webstandards-Magazin im (Bahnhofs- und Flughafen-) Handel erhältlich. Auf Seite 88/89 gibt’s die Print-Version der OpenWeb-Notizen (naja fast) zu den Themen: NASCAR Problem, XAuth, OExchange, Mozillas Online Identity Concept Series und Facebooks OpenGraphProtocol.

Kaufen!

» Webstandards-Magazin: Ausgabe 06.2010

Portability Policy
Die DataPortability Group veröffentlicht jetzt offiziell die Portability Policy.

In the same way that your Privacy Policy tells visitors what you can do with information they provide, your product’s Portability Policy tells visitors what they can do with it.

» Announcing the Portability Policy
» Policy Generator
» Deleting Your Account: Data portability policy questions for a graceful exit

OpenTransact
Nicht mehr ganz neu, aber ich hab’s erst jetzt entdeckt: OpenTransact will eine Art Offener Standard für Payments sein.

OpenTransact aims to create the equivalent of the HTTP standard for financial transactions. It is based on established well known HTTP, REST and OAUTH standards.

» OpenTransact
» Video: OpenTransact: rel-payment and OpenID

OpenID Delegation
Nat Sakimura erklärt wie man die eigene Domain mit relativ wenig Aufwand zu einer OpenID macht. Das Thema OpenID Delegation wurde bisher leider etwas stiefmütterlich behandelt, obwohl es wahrscheinlich die einfachste und sicherste OpenID Variante ist.

» How to Set Up OpenID on Your Own Domain with fallback proivder

Gravatar <3 hCard
Automattic zeichnet die Gravatar-Profilseiten mit dem hCard Microformat aus… schön :)

» Profile Pages <3 hCard
» Microformat: hCard

So viel zur Relevanz von OpenID…

Gerade kam eine E-Mail von Amazon:

Nach Auskunft des Verlags bzw. Herstellers
wird der folgende Titel leider nicht mehr aufgelegt:

David Recordon, et al “Openid: The Definitive Guide”

Dieser Artikel musste aus Ihrer Bestellung gestrichen werden.

Vielleicht fehlt es Chris Messina und David Recordon aber auch einfach nur an Zeit… Keine Ahnung wie lange man an so ‘nem Schmöker sitzt…

Schade! Wäre sicherlich ein interessantes Buch geworden.

OpenWeb-Notizen: OpenID, Safari, pubsubhubbub, microdata

OpenID-Plugin für Safari
Safari 5 (mit Addon-Support) ist gerade mal eine starken Woche alt und schon gibt es die erste OpenID-Erweiterung.

OpenID-Plugin für Safari

Das Plugin kann zwar nicht viel mehr als OpenID-Felder automatisch auszufüllen, aber wie heißt es so schön… immerhin mal ein Anfang.

» openid.safariextension

{ “protocol”:”pubsubhubbub”, “format”:”json” }
Monica Keller (Facebook) und Martin Atkins (Six Apart) arbeiten an einer JSON-Variante von pubsubhubbub. Besonders Facebook, deren OpenGraph-API ausschließlich auf der JavaScript serialisierung basiert, scheint großes Interesse an dem offenen Push-Protokoll zu haben. Schön dass der Internet-Gigant sich die Mühe gibt, einen Standard voran zu treiben, anstatt ein eigenes Format zu entwickeln.

» Spec: PubSubHubbub for JSON
» Talk: PubSubHubbub for JSON

HTML5 Microdata
Ein weiterer ausführlicher Artikel über Microdata mit ein paar schönen Anwendungsfällen.

» HTML5 Microdata: Welcome to the Machine

DER microformats transformr

Nach etwas mehr als zwei Jahren und diversen Hosting-Problemen ist Martin McEvoys microformats transformr jetzt unter microform.at erreichbar.

Martin McEvoys tweet

Aber nicht nur die Domain hat sich geändert. Martin (aka Weborganics) hat noch einmal extrem viel Arbeit in den transformr gesteckt, so dass er mittlerweile nahezu alles transformiert was sich so im HTML-Quellcode versteckt:

…und die Liste der Ausgabe-Formate ist mindestens ebenso eindrucksvoll.

Meine Favoriten sind der (von Martin überarbeitete) hCard2QRCode-transformr und der SPARQL Endpoint über den man vollen Zugriff auf alle zuvor transformierten Seiten hat.

Vergesst Optimus, H2VX, microformatic und ufXtract!

OpenWeb-Notizen: XAuth, OpenWeb, ActivityStreams, Podcasts

XAuth oder NixAuth?
Das Thema XAuth wird gerade heftigst diskutiert. Ist XAuth ein Privacy Issue oder das Mittel gegen die NASCAR-Buttons?

» XAuth – a Terrible, Horrible, No Good, Very Bad Idea
» XAuth is a Lot Like Democracy

open != better
Eran Hammer-Lahav über den Trugschluss: “open” wäre das Mittel gegen Facebook.

Well, the open community can’t beat Facebook.

But companies using open technologies can – by building better products. Outside the echo chamber of web standards fanatics, the vast majority of web users don’t care about how the web works. They care about their user experience, where their friends are, and when something goes wrong, protecting their privacy.

» How the Open Community Can Beat Facebook

Activity Streams bei GNIP

<entry>
  <title>GNIP unterstützt jetzt auch die ActivityStreams - Syntax.</title>
  <activity:verb>http://activitystrea.ms/schema/1.0/like</activity:verb>
</entry>

» Activity Streams bei GNIP

Mr. Topf für auf die Ohren
Mein OpenWeb-Podcast Kollege Christian Scholz war die letzte Woche sehr audio-präsent! Er spricht mit dem Deutschlandfunk über “Facebook und die Alternativen”, mit mir über “OAuth 2″ und im Data Without Borders-Podcast unter Anderem über die “Portability Policy”.

» Was auf die Ohren: Diaspora, OAuth 2.0, der StartupBus und die Portability Policy
» Dezentral sozial
» Episode 30 – OAuth, OAuth WRAP und OAuth 2
» DWBP17: The Portability Policy

selfMICROFORMATS, selfRDFa, selfMICRODATA und so…

Ich hab vor Ewigkeiten mal einen Themenschwerpunkt: Websemantics im SELFHTML-Wiki angelegt… Das Wiki wäre doch der perfekte Platz für DIE deutsche Microformats/RDFa/Microdata-Standardreferenz! (wenn nicht bei SELFHTML wo dann?)

Vielleicht hat ja jemand Lust mir bei der Befüllung etwas zu helfen (ich hab meine eigene freie Zeit etwas überschätzt)? Eventuell spendet ja auch jemand einen schon fertigen Artikel/Blogbeitrag den wir als Basis nehmen könnten.

OpenWeb-Notizen: XAuth, OExchange, Firefox Sync, RDFa

Chris Messina erklärt XAuth
XAuth ist eine Art Cross-Domain Cookie mit dem man Versucht die Flut an Share, Like und Login Icons auf ein Minimum zu reduzieren.

» XAuth – an introduction
» Offizielle XAuth Seite

OExchange einfach erklärt
OExchange ist ein offenes Protokoll um eine beliebige URL mit einem beliebigen Service im Web zu teilen. Die Demo zeigt die Funktionsweise von OExchange und welche Vorteile sich in Kombination mit z.B. XAuth ergeben.

» OExchange in action
» Offizielle OExchange Seite

Firefox Sync
Mozilla benennt das Labs-Projekt Weave Sync in Firefox Sync um und kündigt an, den Sync-Mechanismus in eine der nächsten Firefox Versionen fest zu integrieren. Im Zuge meiner Recherche bin ich außerdem noch auf einen Wiki-Artikel gestoßen, der erklärt wie man den Firefox Sync zukünftig auch mit OpenID oder OAuth koppeln könnte:

The user must have a way of proving to a third-party service that they really are who they claim, and for the Mozilla service to provide information back to the third-party service that access has been granted. The OpenID and OAuth protocols provide what we need here, and the OpenID/OAuth hybrid flow has been described.

Once this is done, the third party service will be able to establish a relationship with the Weave Sync service for a user, without the user disclosing his or her password.

» Stay in Sync With Your Firefox
» Firefox Sync Graduates from Mozilla Labs
» Secure Data Sharing

RDFa 1.1 – Alles neu, alles anders
Dank HTML5 (ohne X) wurde RDFa noch einmal grundlegend überdacht. In der Version 1.1 werden die RDF-Vocabularies beispielsweise nicht mehr über Namespaces definiert. Früher:

<a xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#"
   rel="cc:license"
   href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/">
</a>.

Jetzt:

<a prefix="cc: http://creativecommons.org/ns#"
   rel="cc:license"
   href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/">
</a>.

Grund der Änderung: HTML kennt im Gegensatz zu XHTML keine Namespaces und RDFa soll sowohl in HTML5 als auch in XHTML5 integriert werden.

» RDFa Core 1.1

RDFa checker
Toby Inkster hat einen sehr umfangreichen RDFa checker veröffentlicht:

It checks your web page for RDFa and displays any data found there. It also compares your data against the published recommendations from major consumers/users of RDFa data, to see how well your data matches their requirements.

» check rdfa