Monthly Archive for June, 2008

Wie viel Portabilitiy brauchen wir noch?

Gestern bin ich auf das Portable Contacts Projekt gestoßen…

The momentum began building for ‘data portability’ last year, and we are now at a point where there is strong support for the principle that users should be in control of their data and have the freedom to access it from across the web.

[...]

The goal of Portable Contacts is to make it easier for developers to give their users a secure way to access the address books and friends lists they have built up all over the web.

[...]

…we’re using existing standards wherever possible, including vCard, OpenSocial, XRDS-Simple, OAuth, etc.

…was für mich nichts anderes als eine Trotzreaktion auf Data Portability ist!

Da spricht man von einheitlichen Standards und Portabilität, schafft es aber nicht, gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten… Ich sehe kaum Erleichterung darin, statt verschiedener proprietärer APIs (z.B. Google’s GData Contacts API oder Microsoft’s Live Contacts API) wahrscheinlich mind. genauso viele unterschiedliche standard APIs (Data Portability oder Portable Contacts) implementieren zu müssen!

…irgendwie ironisch!

Deutsche hCard-Suchmaschine

Virel über sich selbst:

VIREL ist eine webseiten-freundliche Suchmaschine fuer microformats. VIREL sucht nach veroeffentlichten Informationen die als microformats in Webseiten eingebunden sind.

Ein schönes Feature ist der vCard-Export direkt über das Suchergebnis.

virel.de_ search engine for microformats - SUCHEN.jpg

Leider müssen alle Seiten per Hand eingereicht werden, da es noch keinen z.B. Ping-Service gibt.

Mal schau’n wann telefonbuch.de in Zugzwang gerät :)

Ist NoiseRiver DAS Mittel gegen den Lärm?

Vor ungefähr einem Monat habe ich schon einmal darüber geschrieben, wie wichtig Filter für Informationsmedien wie Feed-Reader oder Lifestreams sind. Der Artikel beschreibt, wie man Attention-Daten benutzen könnte um die enorme Informationsflut nach Interessen zu filtern.

NoiseRiver ist ein erster Versuch die Informationsmenge von FriendFeed durch einige Filter übersichtlicher zu gestalten.

You’re an addicted user of FriendFeed, and we understand you! isn’t it just so Magic!. NoiseRiver is not intended to replace FriendFeed, it’s an experimental service still in early alpha stage of developement that aims to extend friendFeed with some cool features like ranking on your interests and/or your feelings about other friendfeed’s users. Give it a try, login with your nickname and remote Key!

Für NoiseRiver ist keine separate Registrierung notwendig, man loggt sich einfach mit seinem FriendFeed-Username und dem API-Key ein und bekommt seinen unveränderten FF-Stream präsentiert.

Um diesen Stream leserlicher zu gestalten bietet NoiseRiver zwei Filter-Arten:

Nach Interessen filtern

Über den Interessens-Filter hat der Nutzer die Möglichkeit seine Interessen als Keywords anzulegen und sie über einen Schieberegler zu gewichten.

NoiseRiver - Your interests - What you like and what you hate

Um Einträge mit einem speziellen Keyword komplett auszublenden, muss man den Schieberegler einfach nur komplett nach links ziehen und den Punkt “Hide entries with a very high hated rank? (-100%)” aktivieren.

Diese Methode ist leider etwas umständlich, da man neben seinen Interessen auch all seine “Nicht-Interessen” angeben muss, damit sie aus dem Stream verschwinden. Eleganter wäre ein Sortiermechanismus, nach Relevanz und Zeit, der alle Einträge die nicht zu den Interessen des Users gehören, einfach automatisch ausblendet.

…natürlich habe ich sofort nach einer Möglichkeit gesucht um APML-Feeds zu importieren.

NoiseRiver

Leider gibt es nur einen Import per Upload (der auch noch nicht ganz funktioniert) und keine Möglichkeit einen APML-Feed direkt zu abonnieren.

Der Filter über Personen

Der Personen-Filter ist im Prinzip nichts anderes als der Interessens-Filter auf Basis von Nicknames.

NoiseRiver - Your Neighborhood - Who you like and who you hate.jpg

Leider werden die Freunde von FF noch nicht in NoiseRiver übernommen und es gibt leider auch noch keine Möglichkeit sie z.B. per hCards zu importieren.

Bisher wird auch bei diesem Filter nicht nach Relevanz sortiert. Die Einträge werden lediglich farblich gekennzeichnet.

Fazit

Der Service ist sicherlich nicht ausgereift und braucht noch einige Zeit um ein wirkliches Relevance-Ranking anbieten zu können, spart durch das Ausblenden und Hervorheben von Einträgen jetzt schon eine Menge Zeit beim Lesen.

(via louisgray.com via Carsten Pötters Shared-Items (sehr lesenswert))

hForms – Semantische Formulare

Warum sollte nur die Ausgabe ((X)HTML) semantisch anreichern und die Eingabe vernachlässigen?

Beim spielen mit dem hCard-Mappers und der Firefox-Microformats-API kam mir die Idee, auch Formulare semantisch auszuzeichnen…

In dem Artikel Use the new microformats API in your Firefox 3.0 Extensions beschreibt Rob Crowther wie man mit Hilfe der Firefox-Microformats-API eine hCard speichert um sie zum Ausfüllen verschiedener Formulare weiterverwenden zu können.

Das Problem: Das Prinzip funktioniert leider nur bei Formularen die dem festgelegten Aufbau entsprechen. Im Fall des Beispiels wäre das:

<h1>hCardFormFiller Target Form</h1>
<form action="#" method="post">
    <label>Name: <input type="text" id="name" /></label><br />
    <label>Email: <input type="text" id="email" /></label><br />
    <label>Home page: <input type="text" id="homepage" /></label><br />
    <label>Street Address: <input type="text" id="address1" /></label><br />
    <label>City: <input type="text" id="address2" /></label><br />
    <label>Region: <input type="text" id="city" /></label><br />
    <label>Postcode: <input type="text" id="postcode" /></label><br />
    <input type="submit" />
</form>

Warum nicht gleich das Formular als hCard-From aufbauen?

<form action="#" method="post" id="vcard" >
  <fieldset id="fn">
    <legend>Name</legend>
    <label for="given-name">Vorname:</label>
      <input type="text" id="given-name" />
    <label for="family-name">Nachname:</label>
      <input type="text" id="family-name" />
  </fieldset>
  <label for="email">Email:</label>
    <input type="text" id="email" />
  <label for="url">Homepage:</label>
    <input type="text" id="url" />
  <fieldset id="adr">
    <legend>Adresse</legend>
    <label for="street-address">Straße:</label>
      <input type="text" id="street-address" />
    <label for="locality">Stadt:</label>
      <input type="text" id="locality" />
    <label for="region">Region:</label>
      <input type="text" id="region" />
    <label for="postal-code">Postleitzahl:</label>
      <input type="text" id="postal-code" />
  </fieldset>
  <input type="submit" />
</form>

Das Einheitliche Format für Ein- (Formular) und Ausgabe (Microformats) hätte zur Folge, dass keine aufwendigen Mapper (wie z.B. hCard-Mapper) mehr nötig wären um ein Formular per hCard auszufüllen…

Schöne neue Welt :)

XBMC-Media-Center direkt vom USB-Stick booten

xbmc_laptop2_splash.JPG
Quelle: lifehacker

Lifehacker hat eine fantastische Anleitung veröffentlicht, mit der man die Linux-Version des XBMC-Media-Centers mit Hilfe von Ubuntu zu einem boot-fähigen LiveXBMC umbaut.

[...] if you’ve got at least a 1 GB USB drive and a computer that can boot from it, you’re in luck. LiveXBMC, a blend of the XBMC and Ubuntu Linux, lets you do all the same big-screen media playing, [...] and other media center goodness without installing a thing, but with saved settings.

Großartig!