Monthly Archive for May, 2008

Wo sind die Microformats im Firefox 3

Jetzt wo der Release Candidate 1 von Firefox 3 erhältlich ist, fragen sich einige wo denn die “versprochenen” Microformats sind. Michael Kaply, der Macher von Operator (und meines Wissens auch der Mann hinter der Firefox-Microformats-API) versucht diese Frage in seinem Weblog zu beantworten:

The answer is that there is a microformats API in Firefox 3, but unfortunately there is nothing available in the UI for this release.[...]

The primary reason that microformats aren’t exposed in the Firefox UI is that there was never any agreement as to how to expose them.

Da hatte ich damals ja gar nicht so unrecht:

Ich bin mir nicht 100%ig sicher, aber ich glaub es wird nur eine API für das Parsen von Microformats gestellt, da es das Operator Plugin ja auch für Firefox 3 gibt.
Wie das mit den oben genannten Selektoren aussieht weiß ich auch nicht.

Wer sich für das Thema Firefox, Microformats und die Zukunft von Operator interessiert, sollte sich einfach mal Kaplys kompletten Artikel durchlesen.

WicketPixie: WordPress Theme mit Activity Stream

Chris Pirillo hat am letzten Wochenende sein neues WordPress Theme WicketPixie vorgestellt. Das spannende an dem Theme ist der integrierte Action/Lifestream, der sehr an den Stream von Jeremy Keith erinnert, das flexible Design und das umfangreiche Admin-Menü (mehr dazu im Screencast weiter unten im Post).
Das Theme macht auch grafisch einen recht schicken Eindruck und soll demnächst unter der CC BY-SA 3.0 Lizenz veröffentlicht werden.

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YAMT: Yet another Microformats Transformr

transformr.png

Martin McEvoy von WebOrganics hat gerade den Microformats Transformr angekündigt. Die Daseinsberechtigung des Transformr neben Optimus, dem Chef-Transformer (ich hoffe die Transformers sind euch ein Begriff :) ), ist die umfassende hAudio-Unterstützung, was wohl daran liegt dass Martin McEvoy aktiv an diesem Standard mitarbeitet.

hAudio Features:

  • hAudio to RSS
  • hAudio to RSS2
  • hAudio to XSPF

XSPF (”spiff”) steht für XML Shareable Playlist Format und ist ein offener XML-Standard für Playlisten.

Ein weiteres interessantes Feature ist hFoaF welches hCards und XFN in FoaF wandelt.

DataPortability Ironie

Zwei große DataPortability Mitglieder streiten sich weil der eine nicht zu lässt, dass ich MEINE Daten zum anderen transferiere und Robert Scoble und Michael Arrington streiten sich darum welche Daten MIR gehören und welche nicht…

…irgendwie ironisch!

hCard-Photo als Profilbild

hcard-adressbuch.jpg

Avatars ist ein kleines Plugin für das Address Book (Mac) um die Profilbilder der Kontakte per Gravatar, Pavatar oder hCard-Photo zu vervollständigen. Nach der Installation ist das Plugin über »Visitenkarte > Download Custom Image« erreichbar und versucht anhand der E-Mail - Adressen ein Gravatar und anhand der URLs ein Pavatar oder ein hCard-Photo zu finden.

Großartige Idee :)

Ein anderes schickes Tool um hCards in das Address Book zu importieren (welches ich schon vor einiger Zeit vorgestellt hatte) ist übrigens der vCard Explorer.

(via)

Decentral Semantic Microblogging

smob-logo.png

Ist SMOB (Semantic Microblogging) das dezentrale Twitter über das in den letzten Tagen an verschiedenen Stellen nachgedacht wurde?

SMOB is a distributed / decentralised microblogging system built on RDF and Semantic Web technologies, mainly SIOC and FOAF. Currently, we have simple prototypes of a publishing and an aggregating service, less than 100 lines of PHP code each.

Links:

DataPortability Fatigue

Nach seinem Artikel über DataPortability und Chris Saads Antwort, äußert sich Chris Messina nochmals sehr kritisch zu dem Thema in der DP Google-Group.

Gerade nach den Pressemeldungen über MySpaces “Data Availability”:

[...] MySpace is announcing a broad ranging embrace of data portability standards today, along with data sharing partnerships with Yahoo, Ebay, Twitter and their own Photobucket subsidiary. [...] #

…oder über Googles “Friend Connect”:

As we reported on Friday, Google will be launching its own data portability effort called Friend Connect. [...] #

…ist (meiner Meinung nach) einer der treffendsten Punkte in Chris’ Kommentar:

The behavior indicates [...] that the DP-PR machine is simply more effective at taking credit for big moves that they had nothing directly to do with than to promote smaller independent, more “grassroots” groups who are *actually* making moves towards effective data portability, like Dopplr, like TripIt, like Satisfaction and Twitter and the rest. I don’t believe I’ve seen any press releases go out about them, and yet I would consider them to be on the vanguard giving people access to their data in real-world, useful ways.

Ich muss Chris Messina leider recht geben, keines der groß angekündigten (und mit DataPortability in Verbindung gebrachten) Systeme betreibt wirklich DataPortability (zumindest zum aktuellen Zeitpunkt). Sowohl MySpace als auch Google verwenden zwar offene Standards (Facebook nutzt sogar keinen der erwähnten Standards für “Facebook Connect”) wie OAuth oder OpenID, aber bisher leider nur hinter ihren “Walled Gardens“.
Was ist mit den wahren DP “Helden” wie Dopplr, Magnolia oder Satisfaction, die wirkliche Anwendungsfälle schaffen und sich dem Ziel der portablen Daten Schritt für Schritt nähern?

Carsten Pötter beschreibt das bestehende Problem auch noch einmal von einer etwas anderen Seite:

DataPortability, Data Availability, Facebook Connect, Google Friend Connect, DiSo,… [...] All the mentioned initiatives just lead to confusion. We can’t be sure if we mean the same thing when talking about data portability anymore. It’s probably best to abandon that term and just focus on single issues. Can I export my profile or can it just be accessed by a third party?

Man sollte in Zukunft vielleicht etwas sparsamer mit dem Titel DataPortability umgehen und ihn nicht für jede “simple” hCard vergeben.

DIY: Mr. T Mii

mr-t-mii.jpg
Quelle: Famous Mii

Wie man sich einen Mr. T Mii bastelt:

Laurence Tureaud
5/21/52
Size- default
Body- default

Head- column 1, row 4
color- column 2, row 2

Hair- page 3, column 1, row 4

Eyebrows- page 1, column 3, row 1
color- black
rotate- up 5x
together- move 2x
size- large 5x
position- up 5x

Eyes- page 1, column 3, row 2

Nose- column 2, row 4
position- down 1x

Mouth- page 2, column 3, row 4
position- down 2x

Mustache- column 2, row 2
size- large 4x

Beard- column 2, row 2

Shirt- black

(via)

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DataPortability Pfingsten

Da genießt man einmal ein internetfreies Pfingst-Wochenende und alle Welt macht DataPortability (naja, fast)… Das heißt, ich werde die nächsten Tage ne Menge zu lesen haben und sicherlich auch bald meinen Senf dazu geben ;)

Lesenswert ist außerdem noch Chris Messinas (DiSo) Artikel Thoughts on DataPortability und Chris Saads (DataPortability) Antwort Responses to DataPortability questions.

APML als Filter (ein Use-Case)

APML LogoLetzte Woche ist auf Robert Basics Artikel zu APML eine interessante Diskussion zu dem Sinn und Zweck von APML entstanden. Einer der größten Kritikpunkte an dem Attentiondata-Format ist das fehlende “normierte Vokabular” und die daraus entstehenden Probleme beim verarbeiten.

Ich kann diese Kritikpunkte zwar nachvollziehen, bin aber dennoch der Meinung dass es auch für die aktuelle Form des Attention-XMLs einige Anwendungs-Szenarien gibt, die ich hier beschreiben möchte…

Die Informationsflut im Internet wird immer größer und schneller, wie Herr Scoble in seinem Artikel “The noise reduction system” sehr treffend bemerkt:

Oh, the glorious noise! Everyone loves beating me up for causing the noise. No, I am not the cause. I pass it along. You should see my inbound streams. Every second or two a new Twitter is aimed at me. Every few seconds, a new blog post comes into Google Reader. Every few seconds, a new thing on FriendFeed.

Der Artikel ist auf alle Fälle lesenswert und beschreibt auch einige Lösungsansätze, auf die ich aber nicht weiter eingehen möchte. Was ich viel interessante finde ist, dass APML genau der richtige Filter für dieses Signal-Noise-Ratio - Problem ist.

APML als News-Filter

Einer der Themen in Scobles Beitrag ist die enorme Flut von Informationen/News die täglich in seinem News-Reader auflaufen. Um diesem Problem Herr zu werden bräuchte man einen Filter, der selbstständig entscheidet was für ihn relevant ist und was nicht.

Ein APML-File bietet alles was für einen einfachen Filter notwendig ist:

  • Eine Gewichtung meiner Interessen
  • Eine einfache Struktur
  • URLs/Feeds die ich bevorzuge

Mit diesen Informationen sollte es doch recht einfach möglich sein, die Neuigkeiten die in (z.B.) meinem Feed-Reader auflaufen zu bewerten und mir einen (ausgewählten) News-Stream zu präsentieren. So zusagen ein Spam-Filter für News (und einem Spam-Filter sind wir ja auch nicht böse wenn mal eine Mail durchrutscht, weil er uns doch ne ganze menge Arbeit erspart).

Da es sich bei diesem Filter nur um ein optionales Feature handelt, bleibt es dem Nutzer selbst überlassen welcher Art des Informations-Konsums er frönen will.

NewsGator, einer der führenden Feed-Reader Anbieter, hat auch schon einige Schritte in diese Richtung angekündigt und bietet bei einigen seiner Produkte auch schon ein paar APML-Funktionalitäten an.

APML als Kommunikations-Filter

Der andere angesprochene Punkt ist die Kommunikation verursacht durch Microblogging-Dienste wie Twitter, Jaiku oder FriendFeed. Will man diese aktiv verfolgen ist es nahezu unmöglich nebenher noch einer normalen Tätigkeit nach zu gehen.

Um noch einmal Herrn Scoble zu zitieren:

The problem? Twitter and FriendFeed have brought new noise into our lives (at least for the early adopter types) and there aren’t good ways to reduce the noise.

But FriendFeed shows us a way out. How about seeing only posts that have at least two “likes?” Isn’t that a way to reduce the noise? Yes! [...]

Auch hier würde ein Filter in Form meiner Attention-Daten den Kommunikations-Stream enorm reduzieren. Wenn Auszeichnungen wie #hashtags weiter Verbreitung finden sollte es nicht schwer sein, diese mit meinen Attention-Tags zu vergleichen und zu bewerten. Selbst ohne #hashtags ist es immer noch möglich, den Inhalt (sind ja nur 140 Zeichen) mit den Interessen abgleichen.

facebook-einstellungen.jpg

Im nächsten Schritt könnte man den User (ähnlich wie bei Facebook) entscheiden lassen, welches Ranking die Inhalte mindestens haben müssen um angezeigt zu werden.

Ich denke gerade bei diesen zwei Anwendungsbeispiele ist die einfache XML-Struktur eher ein Vorteil als ein Nachteil. Das Ranking sollte schnell und unkompliziert funktionieren und es sollte auch kein Problem sein, wenn eine Information durch diesen Filter rutschen sollte.

Via Marcel Weiss’ Artikel “Der biblische Signal-Noise-Kampf”




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