Monthly Archive for March, 2008

hCard Mapper

…oder How to use hCards to fill in forms.

hCardMapper ist eine JavaScript-Klasse (basierend auf Prototype) um Kontakt- oder Profil-Formulare mit Hilfe einer hCard automatisch zu füllen, ähnlich wie bei bragster.com oder getsatisfaction.com.

Das schöne an hCardMapper ist seine flexible Struktur. Die JavaScript Klasse ist so aufgebaut, dass sie eigentlich Microformats-Parser unabhängig funktionieren sollte, da sie die Daten über einen “Proxy” abfrägt. Die einzige Vorgabe ist, dass dieser Proxy eine JSON formatierte hCard (jCard) zurückgibt. Das Problematische an dieser Variante ist, dass jeder Parser unterschiedliche Ergebnisse liefert… ich werde es heute abend mal mit dem hKit-Parser testen.

Ein weiter Vorteil ist die Formular-Unabhängige Programmierung die es ermöglicht, das Script auch problemlos auf vorhandene Formulare anzuwenden. Über mappnings werden die hCard-Attribute den entsprechenden Formular-Felder zugeordnet.

Event.observe(window, 'load', function() {
  hcr = new com.omniacomputing.HCardMapper({
    register: true,
    proxy: '/hcardmapper/hcard?uri=',
    insertBelowEl: 'hcr-hook',
    mappings: {
      given_name: 'first',
      family_name: 'last',
      tel: {tel: 'phone', work: 'phone', cell:'phone'},
      email: 'email',
      org: {org: 'company', organization_name: 'company'},
      url: 'website',
      street_address: 'street',
      postal_code: 'zip',
      locality: 'town'
    }
  })
});

Quelle: http://lib.omnia-computing.de/hcardmapper

Tolle Idee, mal schau’n wie gut das Script mit den (oben schon erwähnten) unterschiedlichen Verarbeitungsweisen der Parser umgeht…

DataPortability für Desktop-Anwendungen

Anfang Februar habe ich einen interessanten Bericht über “How portable is your Skype data?” von Phil Wolff gelesen. Der Artikel befasst sich mit der Daten-Portabilität von Nicht-Web-Applikationen am Beispiel von Skype. Leider wird diese Art des Datenaustauschs (z.B. zwischen Desktop-Anwendungen und Web-Anwendungen) auch von DataPortability.org noch nicht ausreichend behandelt und es fehlen Formate die diese Art von Austausch ermöglichen (APML mal ausgenommen).

Genau diesen Bericht müssen auch Microsoft und Google gelesen haben bevor beide diesen Monat ihre Contacts-APIs veröffentlichten :)

Nach den Beschreibungen von Google:

  • Import a user’s Google contacts into their web or desktop application
  • Export their application’s contact list to Google
  • Write sync applications for mobile devices or popular, desktop-based contact management applications

…und Microsoft:

To tackle the issue of contact data portability it is important to reconcile the larger issue of data ownership. Who owns the data, like email addresses in a Windows Live Hotmail address book? We firmly believe that we are simply stewards of customers’ data and that customers should be able to choose how they control and share their data. We think customers should be able to share their data in the most safe and secure way possible, but historically this openness has been achieved largely through a mechanism called “screen-scraping,” which unduly puts customers at risk for phishing attacks, identity fraud, and spam. Now with the Windows Live Contacts API, we have provided an alternative to “screen-scraping” that is equally open but unequivocally safer and more secure for customers.

…könnte man fast meinen, dass die Hürde des Datenaustauschs zwischen Desktop-Anwendungen und Web-Anwendungen überwunden wäre.

Nicht ganz… Leider basieren beide Systeme “noch” auf proprietären Webservices und müssen unterschiedlich angesprochen werden, was eine Menge zusätzlichen Entwicklungsaufwand bedeutet. Die wesentlich bessere Lösung wäre natürlich eine einheitliche Contacts-API oder wie Carsten Pötter meint:

Of course, it was great if a more open protocol like OAuth was used, but the announcement might encourage more social networks and other corporations to pursue similar steps.

Immerhin gehören die Social-Network-Anti-Patterns durch diese Entwicklungen hoffentlich bald der Vergangenheit an…

Mr. T bekommt eine neue Comic-Serie

Der englische Verlag Mohawk Media will noch im Frühling diesen Jahres eine neue Comic-Reihe mit Mr. T herausbringen. Wer es (wie ich) nicht bis zum offiziellen Start aushält, kann sich die “Mr. T graphic novel – Limited Advance Edition” jetzt schon bestellen.

mr-t-comic.jpeg

Die Limited Advance Edition liegt jetzt schon seit Ostern bei mir rum, aber ich habe mich noch nicht dran gewagt :)

Mal schau’n ob es mit der Kult-Reihe “Mr. T and the T-Force” aus den 90ern mithalten kann.

Ach ja… Mr. T war sogar schon im Muppet-Magazin :)

hCard-Commenting 0.6.1

hCard-Commenting 0.6.1 is available. Changes in this version:

  • Added support for representative hCard
  • Fixed a problem with jQuery ajax-requests and absolute urls (jQuery 1.2.2)
  • Added the parser request-parameters as WordPress query-vars

Operator 0.9 Final

Operator 0.9 ist in der finalen Version erhältlich. Neu in dieser Version ist unter anderem:

  • Songbird support!
  • A new RDFa parser based on the new spec (pages will need to be updated)
  • mehr…